Warscheneck

NEIN zu Naturzerstörung und Vernichtung öffentlicher Gelder

JA zur Rettung der Wurzeralm

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Industriemagazin 05/16, die Beilage der Presse vom 30.04.2016, berichtet über die erfolgreichsten Tourismusgemeinden Österreichs.

Ischgl? Velden? Kitzbühel? Weit gefehlt - die großen Namen fehlen auf dieser Liste! Sondern es sind jene Ort, die auf den Trend zu Ruhe und Einfachheit setzen. Sie glauben es nicht? Dann sehen Sie selbst! Mehr...

Unseren Schatz bewahren und für unsere Kinder sichern!

In unserer Aussendung offenbaren wir, die Alpinvereine und Naturschutzorganisationen, die vielen Nachteile der geplanten Skischaukel und fordern die Verantwortlichen auf, endlich der Realität ins Auge zu sehen. Denn zum einen führen Realitätsverweigerung und Falschbehauptungen der Seilbahn-Lobbyisten zu Fehlentscheidungen und Unsicherheiten und entzweien die Bevölkerung. Andererseits ist die Verleugnung des Klimawandels und Skifahrerschwunds völlig sinnlos.

Was wir brauchen, sind klimasichere, alternative Angebote im Wintertourismus, sonst droht ein böses Erwachen!

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Veränderte Rahmenbedingungen

"Bei vielen großen Investitionen wie den Zusammenschlüssen von Skigebieten ist schon die Frage zu stellen, ob es noch gerechtfertigt ist, dafür öffentliche Gelder zu verwenden", sagt Oliver Fritz vom Wifo der Zeit. Es muss daher längerfristig das Ziel sein, mehr Gäste in den Sommer zu bringen. "Doch Anpassungsstrategien sind schwierig, und deshalb reagieren viele fast aggressiv auf Fragen nach der Zukunft des Wintertourismus und das Wort Klimawandel." Obwohl dafür auch Teile der Winterinfrastruktur benutzt werden könnten. [Höhenflüge im Schnee, Zeit, 07.04.2016] Doch nicht, wenn das die Folgen der Naturzerstörung sind - eine dermaßen verschandelte Landschaft ist wenig attraktiv und wahrlich kein Aushängeschild für die Region, sie kann im Sommer nur eingeschränkt genützt werden. Mehr...

 


Leserbrief

In den OÖ Nachrichten vom 23.04.2016 bekräftigt Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes, unsere Forderung nach einem sofortigen Planungsstopp für alle Aktivitäten rund um den Ausbau des Skigebiets sowie eine rasche Modernisierung und Neupositionierung der Wurzeralm als Familienskigebiet. Mehr ...


ÖSV-Delegation bei Papst Franziskus

"Seien Sie ein Botschafter der Bewahrung der Umwelt und der Schönheit der Schöpfung Gottes!" Mehr...


Pressekonferenz

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Alpinvereine und Naturschutzorganisationen fordern Planungsstopp für Skischaukel
NGOs fordern Skischaukel-Planungs-STOP.m
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Hier geht's zum Pressespiegel und zur Presseaussendung.


Das verschweigt die Werbung

Naturnaher Tourismus erhält den ökologisch hochwertigen Lebensraum und die vielfältige, reich strukturierte Landschaft, hier finden die Menschen Ruhe und Erholung. Beim Bau von Skipisten und Seilbahnen dagegen verwandelt sich die Gegend in eine seelenlose Industriebrache (siehe Fotos).

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Stimmen

"Alpine Pearls"-Strategie als Werbegag

In diesem Schreiben bringt ein langjähriger Urlaubsgast seine Besorgnis über die angestrebten Entwicklungen in der Pyhrn-Priel-Region und in Hinterstoder zum Ausdruck. Mehr...


 

 

Für Gerlinde Kaltenbrunner, Extrembergsteigerin aus Spital am Pyhrn hier mit Bundespräsident Heinz Fischer, ist die erträgliche Grenze der technischen Erschließung längst überschritten. Die Skifahrer werden nicht mehr, es ist höchste Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und dem ungehemmten Raubbau Einhalt zu gebieten.

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Statistische Spielereien verstellen den Blick aufs Wesentliche

Man könnte es auch so formulieren: Traue nur deiner eigenen Statistik! So könnte man die Auswertung von Klimadaten kommentieren, die zwei Österreicher vorgenommen haben, um zu beweisen, dass es in den Alpen kälter wird.

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Abschied vom Winter: zweitwärmster Winter der Messgeschischte

Dieser Winter ist der zweitwärmste in der Messgeschichte. Im letzten Jahrzehnt gab es fünf der zehn wärmsten Winter. Das kann kein Zufall sein. Man muss schon einiges ausblenden, will man den Optimismus unserer Touristiker teilen...

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07.03.2016

Technisches Gebrechen stoppt Wurzeralm-Standseilbahn

"Zukunftsfit" ist die Wurzeralm noch lange nicht. Das hat der technische Defekt an der Wurzeralm-Standseilbahn eindrucksvoll gezeigt. Zugegeben: Pannen passieren halt. Aber es kann auch das Ergebnis eines veralterten gebrechlichen Systems sein. Doch noch gibt es keine Berichte über konkrete Investitionen auf der Wurzeralm! Sehr wohl plant man aber eine Neuerschließung und das mit großem Nachdruck!

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Oö. Landtag

Nur Schall und Rauch

Donnerstag, 03. März 2016. Im oö. Landtag fragt Abgeordnete Maria Buchmayr nach dem aktuellen Stand des Projektes beim Skigebietszusammenschluss Höss-Wurzeralm.

Der oö. Landeshauptmanns Pühringer gibt eine interessante Umweg-Antwort: "Wahrscheinlich wird es keine Lösung geben, die nicht irgendwo ein Naturschutzgebiet kreuzt. ... Und Eingriff ist ja nicht gleich Eingriff." Auch die Möglichkeit von Flächenabtausch spricht er an. Also geht es um Gebietsschacher.

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Plagiat

"Eingefädelt!"

Wie die OÖ Nachrichten am 25. Februar berichten, rittern angeblich zwei Websites um die Vorherrschaft im Internet. Schön, dass die OÖ Nachrichten der Propaganda-Walze der Skischaukel-Lobby einen Artikel widmet.

 

Allerdings ist es in der Tat mehr als verwunderlich, dass über das Projekt, das hier mit gewaltigen öffentlichen Finanzmitteln beworben wird, im Detail keine Informationen vorliegen. Dank professioneller Unterstützung durch Spin-Doktoren (auf der Referenzen-Liste der PR-Agentur findet sich übrigens auch „ Hypo Group Alpe Adria“) wird der Weltcup-Hype geschickt ausgenutzt, um eine Jubelstimmung für noch mehr „Pistenspaß“ zu schaffen. Stimmen für ein Geheim-Projekt zu sammeln ist natürlich völlig unseriös. Ebenso das Verbrennen für Steuermittel für ein nicht Klima-sicheres und völkerrechtswidriges Großprojekt. Dass die Schischaukel-Verfechter abweichende Meinungen ohne Unterlass abwerten und verhöhnen, schönt das Bild auch nicht. Der „Vergleich" der Websites und der „Promis“ hinkt daher (kleine Korrektur: 'warscheneck.at‘ besteht bereits seit 2010).

Wir können aber allen "Freunden des Warschenecks" und unseren Unterstützern versichern, dass wir die David-Rolle auch weiterhin gerne annehmen.


Zivilcourage

Es geht auch anders...

Zum Glück gibt es auch Andersdenkende, die sich laut sagen trauen, was sie denken. Ein Beispiel für Zivilcourage ist Martin Parzer, auch bekannt als Niesl-Wirt. Also Leute, hin nach St. Pankraz und lasst euch die guten Küche schmecken ...


Schifoan is nimma des Leiwandste

Abkehr statt Einkehrschwung

Ins Stubaital oder nach Zell am See zieht es immer weniger junge Leute. Denn durt auf die Berg obm ham's eben immer öfter keinen leiwanden Schnee mehr! Und teure Skipässe und günstigere Freizeit-Alternativen haben vielen den Spaß am Wedeln genommen. Immer weniger Kinder besuchen Skikurse, Skifreizeiten werden abgeschafft und Sportläden verkaufen weniger Ski. Aus dem einstigen Massensport ist eine Freizeitbeschäftigung für Gutbetuchte geworden.

Doch warum werden die Skigebiete dann eigentlich immer noch staatlich subventioniert?

 

Beitrag vom 28.01.2016 auf BR (Dauer ~ 5 Min.)


Besondere Auszeichnung und Ehre

Naturfotograf Friedhuber ist Teil großer Pol-Kampagne

ANSFELDEN. Sein Engagement für die Erhaltung der Natur hat Sepp Friedhuber jetzt auch international große Anerkennung gebracht.
ANSFELDEN. Sein Engagement für die Erhaltung der Natur hat Sepp Friedhuber jetzt auch international große Anerkennung gebracht.
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Mehr apere Winter

Zukunftsforscher: "Touristiker lügen sich in die Tasche"

"Die Touristiker lügen sich in die eigene Tasche, wenn sie glauben, mit ein bisschen Kosmetik wird das schon wieder. Es gibt einen Paradigmenwechsel." Selbst innerhalb der Hoteliervereinigung setzt ein Umdenken ein. Dagegen verschließen die Tourismusverantwortlichen der Pyhrn-Priel-Regionn die Augen vor der Realität...

 

Hier geht's zum Artikel vom 02.01.2016


Schmutziges Wasser

Wie der Standard am 23.12.2015 berichtet, dürfte laut deutschen Forschungsergebnissen "der großflächige Einsatz von Schneekanonen das Mikroklima in Tälern so verändern kann, dass letztlich weniger natürlicher Schnee zusammenkommt.

Niederschlagsforscher Wolfgang Junkermann vom deutschen Institut für Meteorologie und Klimaforschung befliegt mit einem Leichtflugzeug Täler und misst neben der Luftfeuchte auch die Anzahl der Kondensationskerne. Diese sind für die Wolkenbildung und damit auch für die Niederschläge verantwortlich. Da die Schneekanonen "schmutziges" Wasser aus Teichen oder Flüssen in die Luft blasen, würden sie dadurch auch die Zahl der Kondensationskerne in der Luft erhöhen. Immerhin verdunstet ein Drittel des als künstlicher Schnee in die Luft geblasenen Wassers. Der Schmutz, also die Kondensationskerne, bleiben als Mikropartikel in der Luft. Sind nun mehr solcher Kondensationskerne in der Luft, werden die rund um sie aus der Luftfeuchtigkeit gebildeten Tröpfchen kleiner und fallen nicht mehr so schnell auf die Erde. Die Niederschlagsmenge nimmt ab. "Das zeigt, dass der künstliche Eingriff, um von etwas mehr zu haben, das Gegenteil bewirken könne', sagt Marcus Hank, Leiter der Aerosol-Akademie in Bayern".


Sehr hoher Wasserverbrauch

Der Speicherteich war am 07.12.2015 fast leer, am 26.12.2015 wieder voll! Trotz Niedrigststand der Steyr hat man den oberen Teich auf der Höss wieder voll gepumpt. In der gesamten Saison 2015/16 lag der Wasserverbrauch für die künstliche Beschneiung bei rund 350.000m³. Bei einer Skigebietsverbindung zwischen Höss und Wurzeralm würde sich der Wasserbedarf mehr als verdreifachen!

 

Wer spricht da von "zukunftsfit"? Genau das Gegenteil wäre der Fall. Während einige Bauern im Dezember um ihre Wasserversorgung bangten, denkt man trotzdem daran, den Ressourcenverbrauch weiter zu erhöhen.


10.09.2015

Klimawandel ist Fakt!

Sehr gut besucht war die Präsentation von Prof. Dr. Herbert Formayer, Meterologe und Klimaforscher an der Universität für Bodenkultur in Wien, am 8. September in Vorderstoder. Seine Aussagen waren ganz eindeutig und führen zu dem Schluss, dass die geplante Schischaukel Hinterstoder – Vorderstoder – Schafferteich mehr als fragwürdig und von den politischen Entscheidungsträgern eigentlich nicht verantwortbar ist. Die damit verbundene Naturzerstörung und Landschaftsveränderung ist kontraproduktiv für den Sommertourismus. Schade, dass genau jene, die den Klimawandel ignorieren, nicht anwesend waren ...

Wir bedanken uns bei Prof. Formayer für die Überlassung seines Vortrags!


Geldvernichtung

Machbarkeitsstudie für Tunnel verschlingt 144.000 Euro

Bisher wurden für die Machbarkeitsstudie 144.000 Euro frei gegeben, zum Teil auch Steuergelder - für die Planung eines Tunnels, den eigentlich keiner wollte


Umwelt-Enzyklika

Papst: "Es ist unerlässlich, einen Gang zurückzuschalten."

©DPA: Franz von Assisi
©DPA: Franz von Assisi

Der Papst verurteilt in seiner Umwelt-Enzyklika u.a. den Verlust der biologischen Vielfalt und von Wildnissen und Wäldern. Er ruft auf, sich vom Prinzip der Gewinnmaximierung abzuwenden, wo man selbst die Verwüstung eines Territoriums, die Beschädigung der biologischen Vielfalt oder die Erhöhung der Umweltverschmutzung in Kauf nimmt. Die Rentabilität darf nicht das einzige Kriterium zur Bewertung eines Projektes seins. Seiner Meinung nach müsste jedes Projekt, auch wenn es keine unbestreitbare Bestätigung gibt, gestoppt oder modifiziert werden, wenn die objektiven Informationen einen schweren und irreversiblen Schaden voraussehen lassen. Außerdem dankt er den Umwelt-Aktivisten und stärkt ihnen den Rücken.
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Intransparenz und Mauschelei

Widmungsverfahren bereits eingeleitet

Die treibenden Kräfte hinter dem Zusammenschluss von Höss und Wurzeralm versuchen, das Projekt mit aller Gewalt durchzupeitschen.

In Hinterstoder und Vorderstoder wurden die Widmungsverfahren für den Skigebietsausbau bereits eingeleitet - ohne vorherige umfassende Information der Bevölkerung. Es waren ausschließlich die Projektwerber, die das Projekt in den leuchtendsten Farben schilderten, sämtliche Bedenken wurden vom Tisch gewischt. Von den Vertretern der Hiwu AG und des Tourismusverbandes wurden Ertragszahlen prognostiziert, die eine Erwartungshaltung weckte, die jedoch niemals erfüllbar sein wird.