Warscheneck

NEIN zu Naturzerstörung und Vernichtung öffentlicher Gelder

JA zur Rettung der Wurzeralm

Tourismus braucht die besten Köpfe

Worst Practice: So schädigen Tourismusfunktionäre das Ansehen und die Wirtschaft der Nationalpark-Kalkalpen-Region Pyhrn-Priel

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"Nach dem Nein zur Skischaukel - Ja zur Natur"

Umweltdachverband, Naturfreunde, Naturschutzbund, Alpenverein & WWF: Nationalpark Kalkalpen feiert demnächst 20. Geburtstag – Nationalparkerweiterung wann, wenn nicht jetzt?
Neuaufstellung des Tourismus ist Gebot der Stunde – Weichen jetzt Richtung Landschaftserhaltung und Naturschutz stellen!

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Aus für Skischaukel

Rechtsgutachten erteilt Skischaukel über Warscheneck Absage

Touristiker fordern Politik auf, die Gesetze zu ändern

In den vergangenen Jahren wurden unterschiedliche Modelle für die Verbindung präsentiert, darunter war auch eine Tunnelverbindung der beiden Skigebiete. Der letzte vorgestellte Plan hätte eine Verbindungsbahn über nur eine Stütze (Träger) vorgesehen.

Im April 2017 verlautbarten die zuständigen Politiker der oberösterreichischen Landesregierung jedoch die Ergebnisse eines Rechtsgutachtens: Es wurden zwei Rechtsprofessoren der Johannes-Kepler-Universität Linz mit der Erstellung eines Rechtsgutachtens zur Causa beauftragt. Es sollte beurteilt werden, ob eine Verbindung aufgrund naturschutzrechtlicher Bestimmung möglich wäre. Das Ergebnis ist klar: Durch den Bau des Skilifts würde die Alpenkonvention und somit Völkerrecht gebrochen. Damit ist die Verbindung nicht möglich.

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Seilbahn-Projektierer fordern Zusammenschluss

 

Nach langer Mauschelei rücken die Seilbahn-Projektierer der Pyhrn-Priel-Region mit den Geheimplänen heraus: Eine Verbindung über das Naturschutzgebiet Warscheneck in unmittelbarer Nähe der Zellerhütte soll laut OÖ-Nachrichten-Skizze mit nur einer (!) Liftstütze gebaut werden!

 

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Gäste unerwünscht aber eine Skischaukel muss her

Skitourengeher kehren schon lange gerne im Almgasthof Baumschlagerberg ein. Seit der Errichtung der Aussichtsplattform auf dem Hutberg über Vorderstoder sowie des "Wildererwegs" zur Steyersbergerreith hat der Wirt auch im Sommer viele Gäste. So viele, dass der Almgasthof Baumschlagerberg künftig nur mehr für seine Hausgäste Küche und Schank öffnet, weil zu wenig Sitzplätze vorhanden sind. Weil auch sehr gut gebucht, baut das Landhotel Stockerwirt einen neuen Bettentrakt dazu, mit dem Ergebnis, dass in der Hauptsaison für A-la-carte-Gäste künftig kein Platz mehr ist.

 

Der Bürgermeister der Gemeinde Vorderstoder...

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04.11.2016

Warme Winter verkürzen Tourismus-Saison

Experten haben errechnet, dass Klimaschäden angeblich schon jetzt rund eine Milliarde Euro pro Jahr kosten sollen. Österreich reagiere nur langsam mit Gegenmaßnahmen. Beitrag in Eco vom 03.11.2016

14.10.2016

Klimazonen klettern stetig hinauf

Berichte, wie auf science.orf.at, mehren sich zunehmend und sollte bei den Verantwortlichen längst einen Umdenkprozess eingeleitet haben. Doch in der Pyhrn-Priel-Region ticken die Uhren anders: Einige der Proponenten glauben immer noch, sich gegen den Klimawandel stellen zu können, indem sie die Realität verweigern oder leugnen. Anders können Meldungen (siehe Foto), wie in der aktuellen Ausgabe der Kirchdorfer Rundschau, nicht entstehen. Herbert Gösweiner riskiert zur Lachnummer zu werden, in seinem Fahrwasser eine ganze Region.

 

Denn eines haben die Internationalen Lawinengespräche der Naturfreunde deutlich gezeigt: In den neuesten 42 weltweiten Modellen wurden bis 2021 folgende Prognosen errechnet: Anstieg der Schneefallgrenze um weitere 200 Höhenmeter, besonders betroffen ist die Höhenlage zwischen 1000-2000 m. Durch die Erwärmung werden 10-20% weniger Schnee fallen, obwohl die Winter feuchter werden. Das bedeutet einen weiteren Rückgang der Schneedeckentage um bis zu 30 Tage! Die Sommer werden trockener und wärmer. (Daten unter anderen von der ZAMG.) Wenn der Schadstoffausstoß nicht gestoppt wird, ist bis 2070 mit einer Erwärmung um weitere +4 Grad zu rechnen. Das Ende vieler Arten!

Die Lawinenwarndienste wären öfter mit dem Gefahrenmuster "starke Durchfeuchtung" der Schneedecke (Nassschnee) konfrontiert.

Wintertouristiker müssen umdenken

Die letzen heißen Tage im September brachten einen Vorgeschmack, was uns der Klimawandel noch bringen könnte: vergleichbares Klima wie heute in Rom. Lesen Sie den ganzen Artikel...


Unseren Schatz bewahren und für unsere Kinder sichern!

In unserer Aussendung offenbaren wir, die Alpinvereine und Naturschutzorganisationen, die vielen Nachteile der geplanten Skischaukel und fordern die Verantwortlichen auf, endlich der Realität ins Auge zu sehen. Denn zum einen führen Realitätsverweigerung und Falschbehauptungen der Seilbahn-Lobbyisten zu Fehlentscheidungen und Unsicherheiten und entzweien die Bevölkerung. Andererseits ist die Verleugnung des Klimawandels und Skifahrerschwunds völlig sinnlos.

Was wir brauchen, sind klimasichere, alternative Angebote im Wintertourismus, sonst droht ein böses Erwachen!

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Veränderte Rahmenbedingungen

"Bei vielen großen Investitionen wie den Zusammenschlüssen von Skigebieten ist schon die Frage zu stellen, ob es noch gerechtfertigt ist, dafür öffentliche Gelder zu verwenden", sagt Oliver Fritz vom Wifo der Zeit. Es muss daher längerfristig das Ziel sein, mehr Gäste in den Sommer zu bringen. "Doch Anpassungsstrategien sind schwierig, und deshalb reagieren viele fast aggressiv auf Fragen nach der Zukunft des Wintertourismus und das Wort Klimawandel." Obwohl dafür auch Teile der Winterinfrastruktur benutzt werden könnten. [Höhenflüge im Schnee, Zeit, 07.04.2016] Doch nicht, wenn das die Folgen der Naturzerstörung sind - eine dermaßen verschandelte Landschaft ist wenig attraktiv und wahrlich kein Aushängeschild für die Region, sie kann im Sommer nur eingeschränkt genützt werden. Mehr...

 


Das verschweigt die Werbung

Naturnaher Tourismus erhält den ökologisch hochwertigen Lebensraum und die vielfältige, reich strukturierte Landschaft, hier finden die Menschen Ruhe und Erholung. Beim Bau von Skipisten und Seilbahnen dagegen verwandelt sich die Gegend in eine seelenlose Industriebrache (siehe Fotos).

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Stimmen

"Alpine Pearls"-Strategie als Werbegag

In diesem Schreiben bringt ein langjähriger Urlaubsgast seine Besorgnis über die angestrebten Entwicklungen in der Pyhrn-Priel-Region und in Hinterstoder zum Ausdruck. Mehr...


 

 

Für Gerlinde Kaltenbrunner, Extrembergsteigerin aus Spital am Pyhrn hier mit Bundespräsident Heinz Fischer, ist die erträgliche Grenze der technischen Erschließung längst überschritten. Die Skifahrer werden nicht mehr, es ist höchste Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und dem ungehemmten Raubbau Einhalt zu gebieten.

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Statistische Spielereien verstellen den Blick aufs Wesentliche

Man könnte es auch so formulieren: Traue nur deiner eigenen Statistik! So könnte man die Auswertung von Klimadaten kommentieren, die zwei Österreicher vorgenommen haben, um zu beweisen, dass es in den Alpen kälter wird.

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Abschied vom Winter: zweitwärmster Winter der Messgeschischte

Dieser Winter ist der zweitwärmste in der Messgeschichte. Im letzten Jahrzehnt gab es fünf der zehn wärmsten Winter. Das kann kein Zufall sein. Man muss schon einiges ausblenden, will man den Optimismus unserer Touristiker teilen...

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Mehr apere Winter

Zukunftsforscher: "Touristiker lügen sich in die Tasche"

"Die Touristiker lügen sich in die eigene Tasche, wenn sie glauben, mit ein bisschen Kosmetik wird das schon wieder. Es gibt einen Paradigmenwechsel." Selbst innerhalb der Hoteliervereinigung setzt ein Umdenken ein. Dagegen verschließen die Tourismusverantwortlichen der Pyhrn-Priel-Regionn die Augen vor der Realität...

 

Hier geht's zum Artikel vom 02.01.2016