"Durchdachte, nachhaltige Lösungen für die kommenden Generationen sind gefragt!"

Thomas Koller, Windischgarsten

Das Projekt heizt immer deutlicher so richtig die Gemüter in der Region auf. Man hört auch immer wieder, dass es von den Befürwortern die Ansicht gibt „von denen da draußen lassen wir uns nichts sagen“. Fraglich ist nur, ob sich die sogenannten Entscheidungsträger von denen, die herinnen leben, etwas sagen lassen! Die Stimmung in der Bevölkerung ist jedenfalls zusehends negativ gegenüber dem Projekt der Skigebietsverbindung über oder durch das Warscheneck.

Obwohl die Befürworter aus der „Deckung“ gehen mussten, haben viele Bürger in der Pyhrn-Priel-Region noch immer keine „Ahnung“ bzw. Vorstellung vom eigentlichen Ausmaß und verhalten sich deswegen neutral oder haben keine eigene Meinung dazu. Auch wenn man den ganzen Zahlensalat bei Seite lässt (Anzahl der kolportierten Arbeitsplätze, Steigerungsraten im Tourismus, Bettenzahlen, Anzahl der erforderlichen LKW Fahrten auf der Baustelle, und weiß was noch alles) – die Zahlen lassen sich zu leicht verdrehen.


Es reicht völlig den gesunden Menschenverstand einzuschalten und wie bei jeder Investition das Für und Wider abzuwägen und da muss wohl jeder auf das gleiche Resultat kommen. Mit viel weniger finanziellem Aufwand und wesentlich geringerer Zerstörung unserer Umwelt wäre unterm Strich für alle nachhaltig mehr drinnen, man müsste nur wollen! Beispiele und Ideen dafür liegen ja seit Jahren in vielfältigster Art und Weise bei den Tourismusverantwortlichen auf. Die Zeit der persönlichen Denkmäler ist hoffentlich vorbei, kleinkariertes Denken und das Verhindern neuer Ideen sind genauso wenig angebracht. Durchdachte nachhaltige Lösungen für die kommenden Generationen sind gefragt!