Pistenbeschneiung fördert Katastrophen im Sommer

Im Wintersport geht häufig nichts mehr ohne Kunstschnee. Mittlerweile werden ganze Skigebiete beschneit. Naturschützer sind besorgt über den Energieverbauch und die Umweltschäden.

"Im gesamten Alpenraum wird bereits eine Fläche beschneit, die der Wasserfläche des Bodensees entspricht. Dabei kommt eine Wassermenge zum Einsatz, die höher ist als die Stadt München pro Jahr verbraucht. Der Stromverbrauch liegt etwas über dem Jahresverbrauch von Nürnberg. Das ist schon sehr energierelevant. Das alleine bringt das Klima zwar nicht um, ist aber ein fatales Signal, wenn man glaubt, mit einem solch großen Energieeinsatz den Winter zurückkaufen zu können."

Hier geht's weiter zum Interview auf welt.de von Maren Martell mit Axel Doering vom Bund Naturschutz