Teure Kunstschneepisten und frühlingshafte Temperaturen in der Pyhrn-Priel-Region

So sieht's derzeit in Vorder- und Hinterstoder aus

Die weiße Pracht ist teuer erkauft. Zum einen stimmen der enorme Wasser- und Energieeinsatz bedenklich. Andererseits laufen in der Nacht die Schneekanonen "volle Bulle". Immer mehr Anrainer beschweren sich (tw. nur hinter vorgehaltener Hand) über die nächtliche Ruhestörung durch Lärm und die taghelle Beleuchtung.

Der dritte schneearme Winter in Folge zeigt einmal mehr, wie gefährlich es ist, auf ein "totes Pferd" zu setzen. Wenn das die Strategie der Tourismusverantwortlichen ist, dann sind die Unternehmer der Pyhrn-Priel-Region schlecht beraten. Es ist höchste Zeit, sich alternative Konzepte zu überlegen. Mehr Lifte und mehr Beschneiung verschleppen das Problem. Lösen es aber nicht.