Zukunftsforscher: "Touristiker lügen sich in die eigene Tasche"

"Die Touristiker lügen sich in die eigene Tasche, wenn sie glauben, mit ein bisschen Kosmetik wird das schon wieder. Es gibt einen Paradigmenwechsel", so fasst Zukunftsforscher Andreas Reiter die Reaktionen in vielen Tourismusverbänden zusammen.

 

Dabei gibt es bereits innerhalb der Hoteliervereinigung Zeichen für ein Umdenken - die Tourismusverantwortlichen in der Pyhrn-Priel-Region dagegen verschließen die Augen vor der Realität. Eines ist aber klar, mit der Kopf-in-den-Sand-Strategie bleibt man ewig gestrig ...

"Nicht nur der Klimawandel setze dem Wintertourismus im Alpenbogen zu. Es sei das geänderte Freizeitverhalten der Jugend, das sich immer deutlicher abzeichne und den gewohnten alpinen Wintertourismus infrage stelle. Für die Jugend von heute sei Skifahren nicht mehr das zentrale Ding wie für die Generation davor. "Es gibt so viele coole Alternativen, dass sich auch viele Einheimische das Skifahren nicht mehr antun. Und die wachsende Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund in Ballungsräumen wie Wien hat gar keinen Bezug zum Skilauf", sagte Reiter. Sein Fazit: "Der Winter muss neu gedacht werden."

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