Naturfotograf Friedhuber ist Teil großer Pol-Kampagne

ANSFELDEN. Sein Engagement für die Erhaltung der Natur hat Sepp Friedhuber jetzt auch international große Anerkennung gebracht.
ANSFELDEN. Sein Engagement für die Erhaltung der Natur hat Sepp Friedhuber jetzt auch international große Anerkennung gebracht.

"Der Ansfeldner Fotograf, "Universum"-Filmer, Biologe und Bergsteiger wurde nämlich als eine von nur 200 Persönlichkeiten zur Mitwirkung an der weltweiten Kampagne "The Call for the Poles" eingeladen. Damit befindet sich Friedhuber etwa in der Gesellschaft von Prinz Albert von Monaco oder Prinz Henrik von Dänemark. "Dass ich dafür als nur einer von drei Österreichern ausgewählt wurde, freut mich persönlich sehr", sagte Friedhuber den OÖ Nachrichten."

Wir gratulieren Josef Friedhuber sehr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung -  Sepp wir freuen uns mit dir! Außerdem sehen wir darin auch ein Zeichen der Wertschätzung für deinen unermüdlichen Einsatz um den Erhalt der Natur am Warscheneck und in ganz OÖ!

 

Wie Friedhuber in einer ersten Reaktion bemerkte, bestärkt ihn diese Einladung, um "auch weiterhin für den Schutz der Natur einzutreten. Vor allem deshalb, weil er bei seinen Bemühungen, das Naturschutzgebiet Warscheneck vor der Zerstörung durch eine mehr als fragwürdige Schischaukel zu schützen, viele beleidigende und demütige Angriffe hinnehmen musste.

Zahlreiche Beleidigungen

Die Dimension der Beleidigungen lässt sich an einem Zitat von Tourismusobmann DI (FH) Gösweiner ablesen, der meinte, dass "es langsam schon an Rufschädigung grenzt, was Sie [Friehuber (Anmerkung)] hier unqualifiziert aus der Ferne über uns sagen, ein gut gemeinter Rat fürs neue Jahr! Bleiben sie zuhause, verbringen sie Zeit mit ihren Verwandten und Bekannten, suchen sie sich eine sinnvolle Beschäftigung und lassen sie uns einfach in Ruhe, nachdem wir sie und ihre Freunde niemals um ihren Rat gebeten haben. Ich denke, dass dies deutlich genug ist. Noch deutlicher hat ihnen dies ja schon Labg. Dr. Dörfel erklärt worden!"

 

Landtagsabgeordneter Dr. Christian Dörfel begab sich mit seiner Aussage noch tiefer, hat er die Naturschützer sogar als "Gfickert" bezeichnet. Zitat Dörfel: "Gfickert" ist ein beliebter Ausspruch von mir und bedeutet umgangssprachlich das Kleintier am Bauernhof (Gänse, Hühner, Enten, Hasen) im Gegensatz zu Pferd, Kuh, Schwein und Schaf als Haupt-Nutztiere."

 

Den Naturschützer erinnern diese Qualifikation an Zeiten, die eigentlich der Vergangenheit angehören sollten. Nichtsdestotrotz will er seiner Linie treu bleiben und den eingeschlagenen Weg geradlinig weiter gehen.