NGO-Bündnis fordert Stopp aller Skischaukelplanungen in der Pyhrn-Priel-Region

Die Tips Kirchdorf berichten in ihrer Ausgabe vom 20.04.2016, dass die "Naturschutz-Verbände „Alarmstufe Rot“ in Sachen möglicher Skigebietszusammenschluss Hinterstoder/Höss und Wurzeralm orten. Bei einer Pressekonferenz in Linz erneuerten Umweltdachverband, Naturfreunde, Naturschutzbund, Alpenverein und WWF ihr „Nein“ zu allen Skischaukelprojekten".

In der Bezirksrundschau Kirchdorf vom 20.04.2016 kommen Vertreter der Naturschutz-Organisationen zu Wort. Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes: "Wir Alpinvereine und Naturschutzorganisationen fordern, dass allen naturzerstörerischen Vorhaben in der Pyhrn-Priel-Region endlich Einhalt geboten wird. Die Landesregierung muss ein Machtwort sprechen. Ein Skigebietszusammenschluss Höss-Wurzeralm ist nichts anderes als ein Hirngespinst." Matthias Schickhofer von WWF Österreich: "Es wird Werbung gemacht, zu der es keine Details gibt. Auf der einen Seite wird Geheimniskrämerei betrieben, auf der anderen Seite Stimmungsmache mit einer Unterschriftenaktion."

Karin Zörrer-Zeiner, Geschäftsführerin der SingleWandern GmbH., verweist auf den ständig wachsenden Sommertourismus, der mit der Umsetzung der naturzerstörerischen Skischaukel auf einen Schlag sehr viel verlieren würde. "Es kann nicht sein, dass ein Schutzgebiet wegen zwei oder drei Monaten Skisaison zerstört wird." Ebenso bedroht sieht sie die Wasserversorgung. Im Einzugsgebiet ihrer Wasserquelle sollen ein Speicherteich und Pisten entstehen. Doch sie ist zuversichtlich, die Skischaukel verhindern zu können. In Wahrheit "ziehen ja nur ein paar Leute die Fäden" für das Projekt.

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"Ich sehe schon die Chance, dass wir uns durchsetzen"
Karin Zörrer-Zeiner, Geschäftsführerin von SingleWandern GmbH, sieht nur einige wenige, die in Wahrheit die Fäden zögen.
2016-04-21_Rundschau Seite 5-Karin Zörre
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Alpinvereine und Naturschutzorganisationen fordern Planungsstopp für Skischaukel
NGOs fordern Skischaukel-Planungs-STOP.m
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"Planungsstopp für Skischaukel gefordert", berichtet Radio Oberösterreich am 15.04.2016. "Alpinvereine und Naturschutzorganisationen haben ein endgültiges Ende der Planungen für eine Skischaukel zwischen Höss und Wurzeralm gefordert: Die Landschaft werde durch Lift-Tunnel-Projekt zerstört."

"Heftiger Streit um geplante Skischaukel", titeln die OÖ Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 15.04.2016. Den Forderungen der Naturschutz-Organisationen wird versucht, mit Kommentaren der Projektwerber entgegenzutreten.

Doch Fakt ist, es bleiben "Lügen und Geheimnisse. Wenn es ums große Geld geht, bleiben Wahrheit und Anstand auf der Strecke. Ganz schlechter Stil der OÖ-Seilbahn-Fraktion: Im Verborgenen wird an einer Schischaukel durch ein Naturschutzgebiet geplant. Nach Kritik an dieser Vorgangsweise, sagt der Pyhrn-Priel-Tourismusdirektor Thomas Scholl in den "Nachrichten" vom 15.04.2015: "Wir haben noch gar nichts beschlossen. Ich glaube langsam, die Gegner denken sich die zahlreichen Varianten aus." In Werbeaktionen sprach der Tourismusverband und die Wirtschaftskammer aber schon vor Monaten von einer "naturnahen" Variante, die von "Experten" als gestaltbar gesehen werde und bloß einen kürzeren Tunnel bedingt. Also gibt es einen Plan. Der bleibt aber geheim. Das ist ein übles Foul für die Demokratie und führt zu noch mehr Polarisierung. Aua, Herr Scholl."

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Ökologen warnen vor "naturnaher" Skischaukel
So berichtet der Kurier in seinem Bericht vom 15.04.2016
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"Pyhrn-Priel: Droht dieser Idylle ein riesiges Skigebiet?" fragt der Wochenblick in seiner Ausgabe vom 14.04.2016

"Etwaige Pläne für Zusammenschluss der Skigebiete Höss-Wurzeralm müssen gestoppt werden", verlangen die Grünen in einer Aussendung vom 14.04.2016. "Sollte es tatsächlich aktuelle Planungen für eine Skigebietszusammenlegung Höss-Wurzeralm geben, müssen diese sofort gestoppt werden."