Demographische Entwicklung

Immer weniger Kinder nehmen an Schulskikursen teil. Demnach wird der "klassische Skifahrer" in 15 Jahren aussterben.

 

Der Anteil der Migranten an der österreichischen Bevölkerung ohne Bezug zum Skisport steigt.

 

Aufgrund der allgemeinen demographischen Entwicklung steigt das Durchschnittsalter immer weiter an. Die Gruppe der über 50 Jährigen fährt gesundheitsbedingt weniger Alpinski. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Kinder und die, die nachkommen, fahren immer seltener auf Schulskikurse (siehe oben) oder lernen von ihren Eltern nicht mehr skifahren. ("Skisport in der Mausefalle." Die Presse, 23.01.2009)


Durch die stark gestiegenen Liftkartenpreise ist skifahren mittlerweile zum "Luxussport" geworden. Immer weniger Familien können sich skifahren leisten. Gleichzeitig ist die Anzahl der kleinen und leistbaren Skigebiete gesunken, hier wird eine Negativspirale befeuert.

 

Woher sollen dann die prognostizierten Zuwächse an Gästen, welche die teure Infrastruktur nutzen möchten, kommen?

 

Aus Tschechien, der Slowakei oder Russland?

Diese Länder bauen längst ihre eigenen Skigebiete.

 

Aus China, aus Indien?

Betrachtet man das Reiseverhalten der schon seit vielen Jahrzehnten nach Österreich kommenden Japaner, rangiert das Skifahren unter ferner liefen. Der Großteil der japanischen Gäste besucht Österreich für einige wenige Tage und dann meist die großen Besucherzentren wie Salzburg und Wien. Warum sollte es ausgerechnet mit den chinesischen oder indischen Gästen anders sein, wo das Skifahren keine Tradition hat? Außerdem erlernt man das Skifahren im Allgemeinen nicht über Nacht!