Ideenbörse Wurzeralm

Was müsste geschehen, dass für dich die Wurzeralm wieder attraktiv wird? Teile deine Ideen mit uns!

Den Projektwerbern ist es dienlich, all diejenigen, die sich gegen den Zusammenschluss und eine Skigebietserweiterung aussprechen, als "Verhinderer" darzustellen. Unserer Meinung nach hat das System - es braucht dann umso mehr Mut, aufzustehen und für Alternativen einzutreten. Außerdem: Gute Ideen kommen dann nicht auf den Tisch und bleiben in der Schublade liegen.

 

Wir möchten daher an dieser Stelle eine Ideenbörse einrichten, wo wir Ideen zur Belebung der Wurzeralm kurz vorstellen. Diese werden dann im Frühjahr 2015 an Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landesrat
Dr. Michael Strugl und Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner überreicht.

 

Daher schreiben Sie uns und teilen Sie Ihre Ideen zur Rettung der Wurzeralm mit uns!

Zuschriften an ideen[at]rette-die-wurzeralm.at


Wir freuen uns über alle ernst gemeinten Zuschriften. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass diese Ideenbörse keine Diskussionsplattform sein kann. Es wird manche Vorschläge geben, die sich nicht eins zu eins realisieren lassen oder die aus naturschutzfachlichen Gründen etc. nicht genehmigungsfähig sind. Wir möchten aber keinen der Vorschläge hier bewerten. Diese Seite soll zeigen, dass es Sinn macht, das Angebot in eine Richtung abseits vom alpinen Skitourismus weiter zu entwickeln, weil es Interesse und ausreichend Bedarf dafür gibt!


G. Wiesinger (03.03.2015) sieht die Erweiterung des Nationalparks Kalkalpen um das Warscheneck und weiter Richtung Totes Gebirge als Chance, als sinnvolle strategische Stoßrichtung zur Weiterentwicklung der Region. Parallel zu einer dringend notwendigen Erneuerung der Infrastruktur der Wurzeralm würde dies große Vorteile bei der Vermarktung der Region bringen. Die wunderschöne Alpenkulisse rundum die Wurzeralm würde mit der Ernennung zum Nationalpark aufgewertet.

 

Bedenkt man, dass der NP Kalkalpen weit über die Landesgrenzen Oberösterreichs bekannt ist (was man von dem Schigebiet Wurzeralm nicht behaupten kann), so ist leicht zu verstehen welchen Wert es hätte mit "Schifahren im Nationalpark" werben zu können.

 

Ein weiterer positiver Nebeneffekt wäre, dass die mittlerweilen jahrelang dauernde Diskussion um die Verbindung von Warscheneck und Höss (die wohl sowieso der Alpenkonvention widerspricht) ein für alle mal vom Tisch wäre. Man könnte endlich beginnen, sich Gedanken über nachhaltige Tourismuskonzepte zu machen. Vor allem da die Schneesicherheit mittelfristig wohl für keines der Schigebiete um das Warscheneck gewährleistet werden kann.

 

Auch für den Sommertourismus würde die Erweiterung des NPs Vorteile bringen. Die "Adelung" eines Gebietes mit dem Titel Nationalpark vermittelt automatisch das Gefühl es mit einem besonderen Naturjuwel zu tun zu haben. Es würden sicher vermehrt Gäste in die Region um das Warscheneck und das Tote Gebirge kommen, die noch nie von der Region gehört haben.


Clemens Kaltenböck (23.02.2015, per Email) sieht die Zukunft der Pyhrn-Priel-Region durch ein breit aufgestelltes Sportprogramm gesichert. Nicht nur, dass auf der Wurzeralm die bestehende Infrastruktur erneuert gehört, er sieht den Bedarf an zusätzlichen Ganzjahres-Angeboten, wie bspw. Drachenfliegen, Paragleiten, Wanderreiten, Mountainbiken in allen Spielarten (Mountainbike Orientierung, Cyclocross, Trail Biking auf Trails und Singletrails), Rodelbahnen im Winter, eine Schotterkarbahn, Klettergärten, Geocaching, Crosslaufen,

Für ihn sind Sportaktivitäten kein Widerspruch zu Naturschutz.

 

Seine Empfehlung: Die Region Pyhrn Priel muss sich grundlegend ändern, sie muss aus dem alten Schema ausbrechen und sich neu erfinden.


Gerne meine Ideen, auch in dem Wissen, dass viele bereits bekannt sind ;-)

 

Winter

 - Scheeschuhwanderwege (Themenwege) + Schitourenforum wo man sich über Verhältnisse, Möglichkeiten etc. informieren kann

- Schneekunde-Themenstationen (nicht nur für die Tourengeher interessant, sondern sicher gerade auch für Schifahrer und Kinder)

- LVS-Checkstation wie in anderen Schigebieten

- Lift und Pistenanlagen speziell für Schikurse mit Kindern abstimmend…. Also kleine Neuanordnungen auch für Höss sinnvoll

- Rodelbahn

- Langlaufstecke überdenken: Auf- und Abstieg vereinfachen

- Auch bei Schneeschuhgeher, Schitourengeher und auch Bobfahrer ist die Variante vom Pyhrnpass/Hintersteiner Alm - Gammering bzw. Fraunekar sehr beliebt – wie lassen sich Möglichkeiten für ein gutes Nebeneinander schaffen?

- Auch den Wurzer Kampl als leicht erreichbares Gipfelziel (Wintersicherungen wegen Wechte) - eher bewerben als großes Verbotsschild

- Fixe Schitouren-Events

- Fixe Schneeschuh-Events

- Fixe Schneekunde- oder Lawinenseminare/Kurse

 

Sommer und/oder Winter

- Klettersteige Stubwies, Wurzer Kampl, Rote Wand oder auch Mitterberg

- Bestehende Kletterrouten sanieren am Stubwies, Ramsch und Warscheneck um diese Kletterberge für die Kletterer wieder attraktiver zu machen. Am Stubwies ganz links der Wandmitte gäbe es sogar einen kleinen Klettergarten.

- Wanderwege und Weitwanderwege (gerade auch Richtung Hochmölbinghütte etc.) sanieren. Karsthochfläche bewerben.

- Schautafeln, Schaustationen gegebenenfalls erneuern/erweitern

- Mountainbikewege/routen - vordere Abfahrt, Frauenkar, Gammering

- Fixe Mountainbike-Events

- Wenn schon Hirschzucht - dürfen dann diese nicht auch den interessierten Gästen gezeigt werden? (Winter - Jagdinfo für Laien/Kinder) - (natürlich ist mir bewusst, dass diese ab Juni freigelassen werden - aber Fragen kann man die Verantwortlichen ja für Kooperation…)

- Am Speichersee steht eine einzige Tafel „Betreten und schwimmen verboten!“. Trotzdem (ich weiß, sehr selten aber doch) baden manche Leute oder erfrischen ihre Beine. Inwiefern könnte man den Speicherteich nutzen wenn man einen kleinen Steg errichten würde - nur damit manche müde Wanderer ihre Beine reinhängen lassen können. Bzw. ein fixes Floß, das man mit einer fixen Seilfähre befestigt, wo man sich von einen Ufer ans andere ziehen kann…

Gerhard Sulzbacher, per E-Mail, 20.02.2015


Eine nicht zerstörte Wurzeralm ist im Sommerhalbjahr ein idealer Stützpunkt für Naturerlebnisangebote oder Projektwochen. An Naturerfahrungsmöglichkeiten mangelt es nicht. Viele Wandermöglichkeiten vor herrlicher Gebirgskulisse, alpine Blütenpracht, ein einzigartiges Moor, ein klarer Gebirgssee, eine geheimnisvolle Höll mit steinzeitliche Felsenzeichnungen, Fossilien entdecken, Alpentiere beobachten ….

 

Ein Ferienlager mit der Naturschutzjugend, Kennenlerntage mit einer Schulklasse, wissenschaftliche Exkursionen mit Botanikern, Ferien mit den eigenen Kindern ..... Von der Wurzeralm waren alle begeistert!

Dr. Elise Speta, per E-Mail, 19.02.2015

Impressionen von der Wurzeralm